Die Düsseldorfer Kunstakademie

Fotoausstellung vom 18. Mai bis 6. Juni 2011
im House of Photography, Moscow

»Faszinierende Dokumente - Facinating Documents«

aus der Sammlung
AFORK »Archiv künstlerischer Fotografie der Rheinischen Kunstszene«
in Zusammenarbeit mit dem Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Академия художеств Дюссельдорфа
Искусство в трансформациитрансформация через искусствo
Наталия Гершевская

Text zur Düsseldorfer Kunstakademie
deutsch/russisch von Natalia Gershevskaya:

Kunst im Wandel – Wandel durch Kunst.

Im Jahr 1961 wurde Joseph Beuys zum Professor für »Monumentale Bildhauerei« an die Kunstakademie Düsseldorf berufen. Die für ihre traditionellen Kunstvorstellungen bekannte Akademie wandelte sich zu einem Anziehungspunkt der jungen künstlerischen Avantgarde. Die charismatische Persönlichkeit von Joseph Beuys wurde zu einer Art Katalysator im Erkenntnis- und Realisierungssprozess der Ideen jener Zeit. Der bis dahin gültige Kunstbegriff wurde einer allseitigen Kritik und einer notwendigen Revision unterzogen. Die Kunst sprengte die gewohnten Grenzen von Museen, Akademien und Galerien. Sie wurde Teil des gesellschaftlichen und politischen Lebens. Beuys betonte, dass eine der grundlegenden Aufgaben der »neuen« Kunst darin bestehe, dass jedes einzelne Individuum eine schöpferische Kraft besitze und gleichzeitig damit die Möglichkeit, die umgebende Wirklichkeit zu verändern und neu zu schaffen, was als die Realisierung eines freien schöpferischen Prozesses gilt.

Zur Ausstellungseröffnung im House of Photography, Moscow am 18.05.2011

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Russische Nonkonformisten-Ausstellung

Von einem Nonkonformismus spricht man im kulturellen und künstlerischen Kontext von einer Zugehörigkeit zu einer Gegenkultur oder einer sogn. Untergrundbewegung, also von einem Nichtübereinstimmen der eigenen individuellen Haltung mit den allgemein anerkannten Ansichten oder einem vorherrschenden Lebensstil.
Der russische Nonkonformismus ist eine Reaktion vom dem sie umgebenden totalitären System und den staatlich verordneten Realismus…
Auf diese Ausstellung können wir gespannt sein…
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Welche Farbe hat Weihnachten?

Ich bin 1971 in Sankt Petersburg geboren. In meiner Jugendzeit gab es für mich keine Weihnachten. Damals gab es in unserem Land keinen Gott, also das Kind Gottes »ward nicht geboren«...
Den Weihnachtsbaum jedoch gab es, aber der hieß »Neujahr-Tannenbaum« und unter dem Baum lagen Geschenke. Wir feierten den Beginn des neuen Jahres in der Nacht von 31. Dezember auf den ersten Januar.
Es war immer sehr aufregend, es roch nach Mandarinen und die Atmosphäre war orange, grün und alles leuchtete.
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Goethe Museum | Düsseldorf

Goethe Museum | Düsseldorf
07.03. bis 11.04.2010
Die Farben der Erinnerung

Im Wohnzimmer eines Sammlers.
Aus der Privatsammlung Jakov Rubinsteins

Die Frühjahrsausstellung zeigte 120 Bilder aus der privaten Sammlung von Jakov Rubinstein (1901 – 1983), der zu den bedeutendsten Sammlern Russlands im 20. Jahrhundert gehörte. Die Sammlung, entstanden in Moskau Ende der 50er Jahre, umfasst u.a. Werke der Kunstgruppe Mir Iskusstva (Welt der Kunst), zahlreiche Grafiken und Aquarelle bis hin zur aktuellen russischen Kunst der 80er Jahre. Von Bedeutung ist Jakov Rubinsteins Tätigkeit als Aufklärer und Entdecker vergessener oder in der Sowjetunion verbotener Künstler. Es wurden Bilder von Olga Rozanova, Igor Grabar, Vladimir Lebedev und anderen namhaften russischen Künstlern gezeigt.


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