Die Stadt in der ich gerne lebe.
Ich gehe durch meine Stadt.

Wenn in Europa über russische Kunst gesprochen wird, welche Bilder werden vor dem inneren Auge erscheinen? Welche Assoziation werden hervorgerufen? Sind es goldene Kuppeln, repräsentative Portraits, das »Schwarze Quadrat«, die Russische Avantgarde, Ikonen, Matrjoschkas oder die Attribute einer Jahrmarktkultur? Oder ist die russische Kunst ein Ausdruck der geheimnisvollen russischen Seele? Die Geschichte der frühen russischen Kunst spiegelt die wechselvolle Geschichte des Landes und seiner geographischen Lage zwischen dem exotischen Asien und einer europäischen Hochkultur wieder.

Die Position der eigenen Identität spielt bei jedem künstlerischen Prozess eine wichtige Rolle, da die Kunst außer einem ästhetischen auch immer einen reflektorischen Ansatz beinhaltet. Dieser Prozess drückt sich in seiner ureigenen Konnotation aus, aber ohne die Abgrenzung einer Nationalität.

Trotzdem, was macht die russische Kunst aus? Wie behauptet sie sich in unserer schnell drehenden Welt, in der über die Globalisierung, Vernetzung und eine Multikultur diskutiert wird.

Gerne unterhalte ich mich mit Ihnen darüber.

Natalia Gershevskaya